EINE VON UNS

Szenische Lesung & Performance

Diskussionen, Proteste, Empowerment – doch scheinbar bleibt Gleichberechtigung ein Versprechen in weiter Ferne. Am Rand ihrer Geduld greifen zwei junge Frauen zu einem radikalen Mittel: Gewaltsam entführen sie eine einflussreiche Politikerin, um endlich gehört zu werden. Was folgt, ist ein medialer Ausnahmezustand, in dem Feminismus zur Projektionsfläche wird. Ein Theaterabend über Wut, Hoffnung und die Frage: Wie weit darf Widerstand gehen, um Veränderung zu erzwingen?

Mit Souhaila Amade, Mira Huber, Katrin Wunderlich

Text & Regie: Leni Brem-Keil

Ton & Beleuchtung: Amer Maghmoumah

Fotos: Christian Pacher & Ina Wobker

In Kooperation mit dem FEM* Festival Ingolstadt

Camera Camera

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Aller guten Dinge sind vorbei

Uraufführung

Drei Schwestern stehen vor der Aufgabe, sich um den Nachlass eines verstorbenen Onkels zu kümmern. Doch im Zuge dessen müssen sie feststellen, dass dieser sein Vermögen über rechtsextreme Geschäfte erwirtschaftet hat. Als sie sich der Frage stellen, wie sie mit diesem Wissen mit dem Erbe umgehen sollen, müssen sie auch feststellen, dass ihre eigenen politischen Überzeugungen weiter auseinander liegen, als gedacht…

Mit Pia Kolb, Sophie Meinecke, Lena Schlagintweit

Text & Regie: Leni Brem-Keil

Kostüm: Evi Pade-Bauch

Fotos: Ina Wobker

Ton & Beleuchtung: Helmut Wamser

Länge: 75 Minuten ohne Pause

Camera Camera

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WUTHERING HEIGHTS – STURMHÖHE

Von Emily Brontë

Auf den windgepeitschten Hochmooren Yorkshires entfaltet sich eine düstere, leidenschaftliche Geschichte von Liebe, Hass und Vergeltung. Emily Brontës „Sturmhöhe“ erzählt von Heathcliff, einem Findelkind, dessen obsessive Liebe zu Catherine Earnshaw Generationen vergiftet. Wild, grausam und poetisch zugleich zeigt der Roman, wie zerstörerisch unerfüllte Gefühle sind. Die raue Natur spiegelt die Seelen der Figuren und verstärkt die unheilvolle Atmosphäre.

Mit Adelheid Bräu

Dramatisierung & Regie: Falco Blome

Ton & Beleuchtung: Helmut Wamser

Länge: 80 Minuten ohne Pause

ALTE LIEBE

Bühnenfassung von Elke Heidenreich

Alte Liebe rostet nicht. Aber die Zeit ist an Lore und Harry nach über 40 Jahren Ehe nicht spurlos vorbeigegangen. Nur in Einem sind sie sich einig: Ihre Tochter Gloria hat alles nur Mögliche im Leben falsch gemacht. Nun will sie in dritter Ehe einen steinreichen Industriellen heiraten.

Elke Heidenreich und Bernd Schroeder erzählen in umwerfenden Dialogen die Geschichte eines Ehepaars, in der sich eine ganze Generation wiedererkennen kann. Komischer sind die Szenen einer Ehe noch nicht erzählt worden.

Mit Kathrin Becker & Hans Rudolf Spühler

Regie & Bühne: Leni Brem-Keil

Kostüm: Evi Pade-Bauch

Fotos: Beate Armbruster / Ina Wobker

Ton & Beleuchtung: Helmut Wamser

Rechte: VERLAG DER AUTOREN GmbH & Co. KG

Länge: 85 Minuten ohne Pause

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Antoine de Saint-Exupéry: Flug nach Arras

Ein Himmelfahrtskommando

Antoine de Saint-Exupéry war nicht nur der Erschaffer des „Kleinen Prinzen“, sondern auch begeisterter Pilot. In „Flug nach Arras“ erzählt er eindringlich von einem seiner Aufklärungsflüge. Dabei entwickelt sich der Text von einem emotionalen Augenzeugenbericht über die Absurdität und Sinnlosigkeit des Krieges zu einem leidenschaftlichen philosophischen Manifest über menschliche Beziehungen, Humanität und Kultur.

„Ich werde für den Menschen kämpfen. Gegen meine Feinde. Aber auch gegen mich selbst.“

Ein begeisternder Theaterabend mit Adelheid Bräu

Regie: Falco Blome

Ton & Beleuchtung: Helmut Wamser

Länge: 80 Minuten ohne Pause

Camera Camera

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Altstadttheater Open Air

Kurzschluss

von Noa Lazar-Keinan

Aus dem Hebräischen übersetzt von Matthias Naumann

Neta und David, ein modernes Ehepaar, beide berufstätig, zwei Kinder. Neta ist Ernährungsberaterin und David hat als Kinderbuchautor den Super-Doktor erfunden, der immer zur Stelle ist, wenn es eine Krise gibt. Ihr kleiner Sohn Itamar ist dessen größter Fan und legt das passende Kostüm niemals ab. Als bei ihm eine autistische Störung diagnostiziert wird, wird das für die ganze Familie zur Belastungsprobe.

Kurzschluss ist ein Publikumshit. Die Autorin Noa Lazar-Keinan erzählt berührend wie gleichermaßen komisch in pointierten Dialogen von der Überforderung einer ganz normalen Familie und verwebt geschickt zu Tränen rührende Szenen mit heiteren Momenten.

Mit Greta Lindermuth & Jörn Kolpe

Regie & Ausstattung: Leni Brem-Keil

Fotos: Ina Wobker

Ton & Beleuchtung: Nicola Fischer

Rechte: Litag Theaterverlag München

Länge: 95 Minuten ohne Pause

In dieser Produktion beziehen die beiden SchauspielerInnen das Publikum in einzelnen Szenen auf freiwilliger Basis interaktiv mit in die Geschichte ein. Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte jederzeit an uns unter kontakt@altstadttheater.de oder 0174-5426698. Sie können sich das Stück auch anschauen, ohne eingebunden zu werden. 

Spielort

OPEN AIR im Innenhof der Gnadenthal-Schulen, Kupferstraße 23, 85049 Ingolstadt – Eingang über das Blaue Tor

(Falls es regnen sollte, findet die Vorstellung in der Aula der Schule statt.)

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AUSSERIRDISCHE EMPFÄNGNIS

Eine neue Komödie von Sascha Fersch

Ein Alien kommt mit einem heiklen Auftrag auf die Erde: er soll für den heimatlichen Zoo ein Menschenweibchen entführen. Während er noch dabei ist, die wichtigsten Grundlagen der menschlichen Interaktion zu lernen, steht plötzlich eine junge Frau vor seiner Tür: sie heißt Leonie, hat einen merkwürdig geformten Bauch und entpuppt sich als schwanger. Die Interaktion mit der Frau erfordert seine ganze Aufmerksamkeit. Als Leonie dem völlig überforderten Alien erklärt, dass bald schon das Baby geboren wird und er in Zukunft auch für dessen Aufzucht verantwortlich ist, überlegt das Alien, die Flucht zu ergreifen.

Eine augenzwinkernde Parabel auf Vatersein und Vaterwerden.

Mit Mira Huber & Leon Sandner

Text & Regie: Sascha Fersch

Bühne: Michael Bischoff

Kostüm: Evi Pade-Bauch

Regieassistenz & Technik: Nicola Fischer

Fotos: Ina Wobker

Länge: 70 Minuten ohne Pause

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DIE KONFERENZ DER TIERE

von Erich Kästner

Eines Tages wird es den Tieren zu dumm. Die unbelehrbaren Menschen berufen eine Konferenz nach der anderen ein und bringen doch nur immer neue Kriege zustande. Es muss etwas geschehen! Sie beschließen, selbst die erste und einzige „Konferenz der Tiere“ einzuberufen, auf der endlich ein friedliches Leben für alle beschlossen werden soll. Doch eine solche Konkurrenz wollen sich die Menschen nicht gefallen lassen. Die Tiere müssen sich eine ganze Menge einfallen lassen, damit ihr Plan am Ende doch noch gelingen kann.

Mit Souhaila Amade & Margret Gilgenreiner

Dramatisierung & Regie: Leni Brem-Keil

Kostüm: Evi Pade-Bauch

Ton & Beleuchtung: Alex Zagler

Rechte: Verlag für Kindertheater

Länge: 60 Minuten ohne Pause

Für alle ab 6 Jahren

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Code Shakespeare

Elizebeth Smith Friedman hat eine besondere Gabe: sie kann Muster in verschlüsselten Nachrichten erkennen und will damit einen geheimen Code in den Werken ihres Lieblingsautors Shakespeare entdecken. In der Zeit der Prohibition entschlüsselt sie geheime Nachrichten der Schmugglerbanden und bringt mehrere Mafia-Bosse hinter Gitter. Im Zweiten Weltkrieg dekodiert sie geheime Nachrichten an Nazi-Spione. Ein spannender Theaterabend über das faszinierende Leben dieser immer wieder unterschätzten Frau.

Mit Adelheid Bräu & Thomas Weber

Text & Regie: Falco Blome

Ton & Beleuchtung: Helmut Wamser

Länge: 80 Minuten ohne Pause

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Frag Fleißer

Die junge Autorin Lucy hadert mit ihrem Leben und ihrer Arbeit. Eines Tages steht eine fremde Frau vor ihr, die sich nicht abwimmeln lässt und sich penetrant in ihr Leben einmischt. Als Lucy erkennt, dass es sich dabei um die eigentlich verstorbene Marieluise Fleißer handelt, entsteht ein absurder Austausch zu Leben und Schreiben über mehrere Generationen hinweg.

Mit Pia Kolb & Anne Müller

Text & Regie: Leni Brem-Keil

Kostüm: Evi Pade-Bauch

Fotos: Ina Wobker

Ton & Beleuchtung: Helmut Wamser & Alex Zagler

Länge: 70 Minuten ohne Pause

Spielort

Open Air im Innenhof der Gnadenthal-Schulen, Kupferstraße 23, 85049 Ingolstadt – Eingang über das Blaue Tor

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ZWEI WIE WIR (Wrong for each other)

von Norm Foster

Sie haben sich ineinander verliebt, haben gelacht, gestritten, das große Glück gesucht und geheiratet. Sie haben ihre Zukunft gestaltet und sich doch wieder verloren. Drei Jahre und neun Monate ist das jetzt her, dass Rudys und Noras Ehe vor dem Richter endete. Das zufällige Wiedersehen in einem Restaurant ist Freude und schmerzliche Erinnerung zugleich, und vielleicht auch etwas Hoffnung.

Mit Katrin Wunderlich & Philip Schwarz

Regie & Bühne: Leni Brem-Keil

Kostüm: Evi Pade-Bauch

Foto: Ina Wobker

Ton & Beleuchtung: Alex Zagler

Rechte: Felix Bloch Erben Verlag GmbH

Länge: 90 Minuten ohne Pause

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DAS IST KEINE BANK

Eine schwarze Komödie von Keir McAllister

Tom ist in einer Krise. Sein Leben ist voller Verpflichtungen, die er fürchtet, nicht erfüllen zu können. Nur für fünf Minuten am Tag findet er etwas Trost und Frieden, alleine auf einer einsamen Parkbank. Alex trauert um seine verstorbene Angie. Die Bank ist sein Ort des Gedenkens. Ein Heiligtum seines Verlustes. Beide versuchen, ihren Anspruch auf die Parkbank durchzusetzen.

Mit Jörn Kolpe & Martin Müller

Regie: Leni Brem-Keil

Kostüm: Evi Pade-Bauch

Bühnenmalerei: Tanja Stockhammer

Technik: Helmut Wamser & Nicola Fischer

Fotos: Ina Wobker

Länge: 90 Minuten ohne Pause

„Regisseurin Leni Brem-Keil setzt das alles mit Witz, Tempo, perfektem Timing und vor allem einem feinen Gespür für die kippeligen Stellen in Szene.“ (Donaukurier, 19.03.2023)

„Es ist eine brillante Komödie mit spritzigen Dialogen (…) bei der sich das Publikum scheckig lacht, aber auch irgendwann unvermittelt die Luft anhält über zwei Lebenstragödien.“ (Kulturkanal, 20.03.2023)

„Bestechend in diesem Stück die rasante Schnelligkeit, der wahre Schlagabtausch, mit dem sich Kolpe und Müller durch die wortgewaltige Handlung manövrieren. (…) Verdienter lang anhaltender Applaus am Ende, Hut ab vor den beiden Wortakrobaten.“ (Neuburger Rundschau, 29.03.2023)

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Holmes & Watson

nach Sir Arthur Conan Doyle

In der Baker Street 221b in London wohnt der berühmteste Meisterdetektiv aller Zeiten. Wer kennt sie nicht, die Abenteuer von Sherlock Holmes und seinem Freund und Kompagnon Doktor Watson. Mit Scharfsinn und analytischem Denken versetzen sie die Verbrecherwelt Londons in Angst und Schrecken.
Holmes‘ Accessoires, Deerstalker-Mütze und Pfeife, sind weltberühmt. Dabei steckt hinter dem Stereotyp ein faszinierend komplexer und oft schwieriger Charakter, der gerade durch seine Eigenheiten die Geschichten so unterhaltsam und spannend werden lässt.

Mit Adelheid Bräu & Thomas Weber

Regie: Falco Blome

Soufflage: Ulrike Fischer

Ton & Beleuchtung: Helmut Wamser

Fotos: Ina Wobker & Falco Blome

Länge: 80 Minuten ohne Pause

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FAUST

von Johann Wolfgang von Goethe

Faust ist ein desillusionierter alter Mann, der einsam vor sich hin studiert und schließlich aus Frust über sein vergeudetes Leben beschließt, sich umzubringen. Eine junge Frau hält ihn jedoch in letzter Sekunde davon ab und schlägt ihm eine Wette vor: wenn sie es schafft, wieder die Lebensfreude in seinen alten Knochen zu wecken, dann gehört ihr seine Seele nach dem Tod. Faust lässt sich auf diesen Pakt ein und eine Reise durch Raum und Zeit nimmt ihren Lauf. Doch der alte Grantler ist selbst für den Teufel ziemlich schwer zu knacken.

Dieses monumentale Lebenswerk von Goethe präsentieren wir in einer radikal gekürzten Fassung für nur zwei Spieler*innen. Die wichtigsten Handlungsstränge, alle bekannten Zitate und ganz viel Spielfreude machen aus diesem tragischen Stück einen kurzweiligen Abend mit Tiefgang.

Mit Souhaila Amade & Thomas Koch

Fassung & Regie: Sascha Fersch

Kostüm: Nele Bergmann

Fotos: Ina Wobker

Regieassistenz & Technik: Nicola Fischer & Alex Zagler

Länge: 80 Minuten ohne Pause

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Dekubitus

Eine Gesellschaft mit Lagerschaden

Die Politikerin Martina Ganter besucht ihre demente Mutter im Pflegeheim. Doch ständig klingelt bei ihr das Telefon, sie soll endlich den lang ersehnten Ministerposten bekommen, als Teil der neu gewählten Regierung. Der Pfleger Enrico bekommt das mit und sperrt sich mit der Politikerin einer spontanen Eingebung folgend kurzerhand im Zimmer ein.

Mit Robert Gregor Kühn, Veronika von Quast & Katrin Wunderlich

Text, Regie, Bühne: Sascha Fersch

Kostüm: Evi Pade-Bauch

Regieassistenz: Elena Erhart

Beleuchtung & Ton: Helmut Wamser

Fotos: Ina Wobker

Länge: 70 Minuten ohne Pause

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WIR MÜSSEN WAS TUN

Eine rabenschwarze Farce

Ein Ehepaar in den besten Jahren will der Jugend nicht allein das Feld überlassen und entschließt sich, beispielhaft gegen den Klimawandel vorzugehen. Sie ändern radikal ihr Leben und ihre Gewohnheiten. Doch dabei merken sie nicht, wie alles nach und nach aus dem Ruder läuft. Denn das Gegenteil von gut ist gut gemeint.

Mit Katrin Wunderlich & Martin Müller

Text & Regie: Leni Brem-Keil

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GEH SCHLAFEN

Eine schlaflose Sommernachtskomödie

Emmi und Flo können beide nicht schlafen. In drückenden Sommernächten wandern sie einsam durch die Stadt und treffen im Morgengrauen aufeinander. Nach einem ersten Knall nähern sie sich langsam an und merken nach und nach was die Gründe für ihre Schlaflosigkeit sind.

Mit Sophie Meinecke & Jörn Kolpe

Text & Regie: Leni Brem-Keil

Kostüm: Evi Pade-Bauch

Fotos: Ina Wobker

Regieassistenz & Technik: Nicola Fischer

Spielort

Open Air im Innenhof der Gnadenthal-Schulen, Kupferstraße 23, 85049 Ingolstadt – Eingang über das Blaue Tor

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Die Kuhgirls

Ein verirrter Liederabend mit wahnsinnig schönen Liedern

S´Rüthli und d´Mandy kommen aus zwei verschiedenen Tälern. Die eine aus der Schweiz und die andere aus dem Allgäu. Das ist aber längst vorbei. Heute leben sie in der Großstadt, z. B. Ingolstadt. Sie spielen sich in eine Heimat, die es so gar nie gegeben hat, aber es wäre schon sehr schön gewesen. Eine Heimat, in der die Kuh nur in den Stall muss, wenn eine Lawine abgeht. Was, wenn der Stall dann auch weg ist? In der Stadt gehen ganz andere Sachen ab. Da tickt nicht nur die Parkuhr. Wenn sie zusammen singen, dann verstehen sie sich gut. Den Rest muss man selber erlebt haben. Als Kuhgirls wollen sie weltberühmt werden. 

Live begleitet mit Hackbrett, Talerschwingen, Toy-Piano, E-Piano und Akkordeon.

Mit Manuela Brugger, Margret Gilgenreiner, Margit Sonnauer

Regie: Dominik von Gunten    

Ausstattung: Christina Huener

Stimme: Martin Hamberger

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How to date a feminist

Komödie von Samantha Ellis

Unterschiedlicher könnten Kate und Steve nicht sein: Kate steht auf Machos und Steve bezeichnet sich als Feminist. Die beiden treffen bei einer Kostümparty aufeinander, verlieben sich und wollen heiraten. Als sich die Eltern in Sachen Hochzeit einschalten – bei Steve die Mutter Morag und bei Kate der Vater Joe – scheint die Katastrophe vorprogrammiert. Dass sich Morag und Joe dann aber auch direkt so außerordentlich gut verstehen würden, damit hat niemand gerechnet…

In der rasanten Komödie HOW TO DATE A FEMINIST behandelt die Londoner Autorin Samantha Ellis augenzwinkernd die aktuellen Debatten um Emanzipationsprozesse, Rollenklischees und die wichtige Frage, ob Männer wirklich Feministen sein können.

Mit Joana Tscheinig & Kolja Heiß

Regie: Leni Brem-Keil

Kostüm: Evi Pade-Bauch

Regieassistenz & Technik: Nicola Fischer

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DIE TANZSTUNDE

Komödie von Mark St. Germain

Senga ist Tänzerin mit einem zerstörten Knie, Ever ein Professor für Geowissenschaft mit dem Asperger-Syndrom. Eines Tages steht er vor ihrer Tür und bietet ihr 2.000 Dollar für eine Tanzstunde. Sie nimmt das Angebot an und es entwickelt sich eine extrem komische, höchst rasante und zu Herzen gehende Komödie.

Mit Katrin Wunderlich & Philip Schwarz

Regie & Ausstattung: Leni Brem-Keil

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Advent für Anfänger

Eine Weihnachtskomödie

Drei sehr unterschiedliche Mütter wollen gemeinsam ein Kinderkrippenspiel vorbereiten. Und als ob das nicht schon genug Stress versprechen würde, geht nach und nach alles schief und dann wird auf einmal auch noch Weihnachten verschoben. Ob das alles gutgehen kann?

Mit Rilana Nitsch, Emily Marie Seidel, Katrin Wunderlich

Text & Regie: Leni Brem-Keil

Kostüm: Evi Pade-Bauch

Illustrationen: Maria Nißl

Regiehospitanz: Nicola Fischer

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Ich bin raus

Komödie

Susa fühlt sich der Welt nicht mehr gewachsen. Also beschließt sie, ihre Wohnung nicht mehr zu verlassen und alle Medien abzuschalten. Da ihr Auftraggeber nicht auf die Journalistin verzichten möchte, schickt er ihr den Psychotherapeuten Daniel, der sie dort wieder rausholen soll. Aber das ist nicht so einfach.

Mit Christine Winter & Tommy Schwimmer

Text & Regie: Leni Brem-Keil

Kostüm: Evi Pade-Bauch

Regieassistenz & Technik: Nicola Fischer

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Anbandeln

(Deutschsprachige Erstaufführung)

Komödie von David Eldridge 

Im schicken Londoner Crouch End hat Laura eine Einweihungsparty gefeiert. Nach dem Abschied der Gäste ist Danny übriggeblieben. Die beiden hatten sich den Abend über angestarrt, jetzt stehen sie ratlos vor einander. Danny hatte daran gedacht, das Feld einem Kumpel zu überlassen, aber Laura möchte, dass er bleibt. 

Mit Katrin Wunderlich & Armin Hans Köstler

Regie: Leni Brem-Keil

Kostüm: Evi Pade-Bauch

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Die Geliebte meines Mannes

von Lars Lienen

Im Luxusappartement des greisen Wurstfabrikanten Otto Köstner lauert seine geldgierige Ehefrau Kitty schon seit Jahren auf das Ableben ihres unausstehlichen, aber schwerreichen Gatten. Doch der plant nun, sie durch ein jüngeres Modell zu ersetzen. In ihrer Wut trifft Kitty alle Vorbereitungen, um sich schnellstmöglich zur Witwe zu machen. Doch kaum schreitet sie zur Tat, steht auf einmal unerwarteter Besuch in der Wohnung: Die bezaubernde Charlotte, die Kittys Mann mehr als nur flüchtig zu kennen scheint.

Mit Sophie Meinecke & Katrin Wunderlich

Regie: Leni Brem-Keil

Maske: Katharina Santos

Foto: Ina Wobker

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Altstadttheater Open Air: KONSTELLATIONEN von Nick Payne

Marianne ist Quantenphysikerin, Roland ist Imker. Ihre Liebesgeschichte von der anfänglichen Leidenschaft über den ersten Seitensprung bis hin zum „Dass der Tod euch scheidet“ könnte eine übliche Beziehungsstory sein, gäbe es nicht das „Was wäre wenn…“. Angenommen, es gäbe eine unüberschaubare Anzahl von Paralleluniversen, die sich bei jeder gefällten Entscheidung weiter verzweigen, so würde auch unser Leben in unendlich vielen Varianten existieren. So kann es passieren, dass sich Marianne und Roland in einer Variante ihrer ersten Begegnung so unsympathisch sind, dass sie es nur zwei Minuten miteinander aushalten. Es scheint, als müsste sich das Paar erst durch einige Universen hindurch an verkorksten Anfängen und falschen Abzweigungen vorbeitasten, bis sie bei ihrer gemeinsamen Geschichte ankommen, die uns dann erstaunlicherweise als die ultimative Liebesgeschichte erscheint.

Mit Margret Gilgenreiner & Martin Ostermeier

Regie: Leni Brem-Keil

Spielort

Altstadttheater Open Air im Innenhof des Kulturoasis e.V., Friedhofstraße 7, 85049 Ingolstadt

leerelos

Ein Projekt des Altstadttheaters Ingolstadt mit Unterstützung von IN-City e. V., IFG Ingolstadt & Sparkasse Ingolstadt Eichstätt

Was fehlt uns?

Kunst. Kultur. Begegnung. Bewegung. Austausch. Abwechslung.

Und so viel mehr.

„leerelos“ soll die Leerstands-(Schau)Fenster der Ingolstädter Innenstadt ins Zentrum rücken, mit Leben füllen und bespielen. Es soll unterhalten in dieser ungewollt stillen Zeit. Es soll den Blick darauf lenken, wie sich unsere Stadt entwickelt. Es soll dazu auffordern, etwas Neues im Altbekannten zu entdecken. Es soll Geschichten erzählen, wie es das Theater sonst tut, aber gerade nicht kann.

Mehr Infos und alles Weitere auf der Projekt-Website www.leerelos.de

Arthur & Claire

Komödie von Stefan Vögel

Zwei Selbstmordkandidaten, die das Schicksal übereinander stolpern lässt: Arthur zieht sich in einem Hotel in Amsterdam zurück. Er, der Sportlehrer und Nichtraucher, leidet an unheilbarem Lungenkrebs. Am nächsten Tag will er seinem Leben in einer Sterbeklinik ein würdevolles Ende setzen. Alles ist friedlich. Nur die Musik aus dem Nachbarzimmer stört. Als er sich beschwert, macht er die Bekanntschaft mit der jungen Claire, die gerade dabei ist, sich einen Strick um den Hals zu legen. Und plötzlich ändert sich alles.

Mit Amelie Bauer & Martin Müller

Regie: Leni Brem-Keil

Dauer: 70 Minuten ohne Pause

ANDERTHALB METER

Zwei Singles im Lockdown. Aenne und Felix sind Nachbarn und haben sehr unterschiedliche Herangehensweisen, mit dieser neuen Situation umzugehen. Eines Abends lernen sie sich kennen und nach einem ersten Knall kommen sie einander näher als sie dürften. Eine charmante Komödie über die Liebe in ungewöhnlichen Zeiten.

Mit Isabel Kott/Amelie Bauer & Kolja Heiß

Text & Regie: Leni Brem-Keil

DIE TÜR NEBENAN

Komödie von Fabrice Roger-Lacan

Sie ist eine verkniffene Psychologin, er ein phlegmatischer Marketingexperte, sie sind Nachbarn – und hassen sich inbrünstig. Doch wie alle einsamen Seelen der Stadt machen sich auch diese Beiden auf die Suche nach der Liebe im Internet. Als sie schließlich glauben, ihre Seelenverwandten gefunden zu haben, müssen sie dieses romantische Glück sofort dem Nachbarn unter die Nase reiben – und doch kommt alles ganz anders als gedacht. Eine temporeiche Komödie voller Komik, Charme und Wortwitz.

Mit Emily Marie Seidel & Philip Schwarz

Regie: Leni Brem-Keil

Fotos: Ina Wobker

Dauer: 80 Minuten, keine Pause

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DAS INTERVIEW

von Theodor Holman nach dem gleichnamigen Film von Theo van Gogh

Verrate mir dein dunkelstes Geheimnis. Der Politredakteur Pierre soll das junge Soap-Sternchen Katja interviewen. Ein psychologischer Kampf um die Enthüllung von Geheimnissen beginnt. Theo van Goghs vorletzter Film als packendes Theaterstück, bei dem die Grenzen von Fiktion und Wirklichkeit verschwimmen.

Mit Emily Marie Seidel & Manuel Klein

Regie: Leni Brem

eigenproduktion

WARTEN AUF KARL

Ein Karl Valentin-Solo

Ein Valentin-Abend ohne Valentin? Wo gibt’s denn sowas? Bei uns natürlich! Adelheid Bräu spielt die Alleingelassene. Ihr Partner taucht einfach nicht auf. Aber nun kann sie endlich selbst bestimmen, muss nicht immer nur die Karlstadt sein, spielt sich mit Texten des großen Karl Valentin frei, stemmt Dialoge alleine und meistert bravourös ganze Szenen solo.

Mit Adelheid Bräu

Regie: Falco Blome

Ausstattung: Christina Huener

Länge: 85 Minuten ohne Pause

FRANKENSTEIN

nach Mary Shelley

An der Universität Ingolstadt erschafft der Wissenschaftler Viktor Frankenstein eine lebende Kreatur. Diese erweist sich als gefährlich aber auch als intelligent. Sie fordert in ihrer Einsamkeit von ihrem Erschaffer das, was sie am meisten vermisst: eine Gefährtin.

Mit Maria Helgath, Emily Marie Seidel, Toni Schatz
Text & Regie: Falco Blome

DAS ABSCHIEDSDINNER

Komödie von Matthieu Delaporte & Alexandre de la Patellière

Während der Vorbereitung auf ein Essen bei Freunden berichtet Peter seiner Frau Mathilde von der Methode eines Bekannten, der Abschiedsdinner für Freunde gibt, die er loswerden möchte, ohne dass diese davon wissen. Sie beschließen, es auch zu versuchen und wählen als erstes Bea und Anton. Doch der Abend verläuft anders als geplant…

Mit Margret Gilgenreiner, Markus Fisher, Toni Schatz

Regie: Leni Brem

Länge: 90 Minuten ohne Pause

Hier ein kurzer Video-Einblick vom KulturClub auf intv

WO KOMMEN DIE LÖCHER IM KÄSE HER?

Ein Kurt Tucholsky-Abend

Witzig und unterhaltsam sind die gekonnt geschliffenen Texte und Szenen des großen Satirikers und Journalisten der Weimarer Republik stets. Scharfzüngig und schlitzohrig schaut er den Leuten aufs Maul und liefert herrlich schräge Situationskomik. Ein Abend mit den besten Texten von Tucholsky und seinen zahlreichen Pseudonymen.

Mit Adelheid Bräu & Maria Helgath

Regie: Falco Blome

OH EDGAR, MEIN EDGAR

Eine Schauerkomödie nach Edgar Allan Poe

Auf der Trauerfeier des großen Literaten kommen Fragen auf: Wie ist er gestorben? War es Mord? Zwei mysteriöse Witwen machen sich auf Spurensuche und stoßen auf ein gruseliges Geheimnis. Was ist ihm zugestoßen? Wie können seine eigenen Werke helfen, das Rätsel zu lösen?

Mit Manuela Brugger & Margret Gilgenreiner

Regie: Leni Brem-Keil

EFFI BRIEST

von Theodor Fontane 

Als die junge Effi mit Baron von Innstetten, dem ehemaligen Verehrer ihrer Mutter, verheiratet wird, hat sie vor allem eine Furcht: sich in ihrem neuen Leben zu langweilen. Sie versucht aus ihrer Einsamkeit durch eine Affäre mit Major Crampas zu entfliehen, die sie aber nur weiter ins Unglück stürzt. Dabei sucht sie doch stets nur eins: Freiheit.

Eine neue Theaterfassung des Jahrhundertwerks.

Mit Lisa Fertner

Fassung & Regie: Falco Blome

Kostüm: Lisa Fertner

Dauer: 90 Minuten ohne Pause

DAVID BOWIE: NOT ME

Eine musikalische Hommage

David Bowie war immer ein anderer. Die Pop-Ikone erfand sich ständig neu. Ob als Ziggy Stardust, Major Tom oder Thin White Duke: Das einzig Beständige ist die Veränderung. Wir wagen einen berauschenden Trip durch die bekannten und weniger bekannten Songs des vielschichtigen Künstlers und zeichnen so sein äußerst kreatives Leben nach.

Mit Maria Helgath, Alex Czinke, Michael Gumpinger

Regie: Falco Blome

Bühne: Markus Jordan

Kostüme: Christina Huener

WEISSES KANINCHEN, ROTES KANINCHEN

Theaterexperiment von Nassim Soleimanpour

Keine Proben, kein Bühnenbild, keine Regie. Nur ein versiegeltes Skript auf der Bühne und bei jeder Vorstellung ein anderer Darsteller oder eine andere Darstellerin. Er oder sie wird den Text auf der Bühne zum ersten Mal lesen und die Zuschauer mitnehmen auf eine Reise ins Ungewisse. Jede einzelne Vorstellung eine spannende Premiere.

eigenproduktion

FRÄULEIN ELSE

Von Arthur Schnitzler

Dramatisierung von Boris C. Motzki

Nur die junge Else kann die Familie vor dem finanziellen und gesellschaftlichen Ruin retten. Ihr Vater hat Geld veruntreut und nun soll sie den Kunsthändler von Dorsday, einen alten Freund der Familie, um Hilfe bitten. Von Dorsday ist einverstanden, unter der Bedingung, Else eine Viertelstunde „nur von Sternenlicht bekleidet“ anschauen zu dürfen. Das bringt Else in ein unlösbares Dilemma: als sie realisiert, dass er sie nackt sehen will, ist sie hin- und hergerissen zwischen dem unbedingten Wunsch, die ihr übertragene Verantwortung zu erfüllen und der Ablehnung, sich und ihren Körper für die Schulden der Familie zu verkaufen. Schließlich trifft sie eine radikale Entscheidung…

Mit Isabel Kott

Regie: Leni Brem

Länge: 60 Minuten ohne Pause